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Die Erlkönig-Bilder der bereits im Sommer 2021 erwischten BMW R 1300 GS zeigen ein ganz neues Motorrad. Und die Entwicklungsschwerpunkte liegen eindeutig im Fahrwerksbereich. Dafür gibt es zwei Gründe:

    Die letzte wirklich "neue" GS im Jahr 2013 bedeutete den Umstieg auf den Wasserboxer. Alle Aufmerksamkeit galt dem neuen Motor.
    Auch das zweite Upgrade von 2018 (mit der Einführung des Shift Cam) konzentrierte sich auf den Boxer.

Ab 12. April ist das neue BMW Spezial hier erhältlich – mit exklusiven Infos zur neuen BMW R 1300 GS.
BMW R 1300 GS dürfte leichter werden

Außerdem lässt sich Gewicht nicht so sehr beim Motor, sondern vielmehr in der Peripherie einsparen. Und leichter werden, das dürfte im Lastenheft der neuen GS ganz weit oben stehen. Auch wenn bei den ersten Planspielen für die neue GS sicher noch nicht bekannt gewesen sein dürfte, dass die neue Ducati Multistrada V4 nicht nur deutlich stärker, sondern auch leichter ausfällt als die aktuelle GS. Zwischen der Multistrada V4 und der R 1250 GS liegen aktuell 6 Kilogramm. Das ist angesichts des dazu beachtlichen Leistungsunterschieds von 34 PS (Multi 170 PS, GS 136 PS) für fahrdynamische Werte wie Beschleunigung und Durchzug viel und auch fürs Handling ein ordentliches Pfund. Entsprechend schwer dürften diese 6 Kilogramm auf den Gemütern der BMW-Entwickler gelastet haben.